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Susanne wird ihre Abtreibung im Jahr 1994 nie vergessen. Sie musste damals von Tirol nach Wien fahren, weil ihr im „heiligen Land“ niemand helfen wollte. Danach saß sie mit Blutungen und Schmerzen im Zug. „Ich möchte, dass Frauen ein Martyrium dieser Art erspart bleibt“, so die Tirolerin.
Elizabeth T. Spira, 61, Filmemacherin
Society-Lady Jeannine Schiller berichtet über ihre Abtreibung als „etwas, das mich mein Leben lang begleitet. Keine Frau macht sich diese Entscheidung leicht. Es sollte für alle Frauen die Möglichkeit einer Abtreibung geben.“
Dagmar Koller, 63, Schauspielerin
Anders sieht das Andreas Kirchmair, Vorsitzender des steirischen Diözesankomitees der katholischen Organisationen, “Die Freigabe der Abtreibung an allen öffentlichen Spitälern wäre ein Signal in die falsche Richtung. Derzeit wird Abtreibung an allen Ecken und Enden gefördert.“
Rund 30.000 Abtreibungen werden jährlich in Österreich durchgeführt, nur 8.000 davon an öffentlichen Spitälern. Peter Safar, Gynäkologe am Krankenhaus Korneuburg, befürchtet angesichts dieser Zahlen eine mangelnde Qualitätssicherung: „Viele Frauen im Westen gehen in ihrer Not zu Ärzten, die Abtreibungen unter mangelnden hygienischen Umständen in Hinterzimmern durchführen und daran noch gut verdienen.“
Manchesmal schämen Frauen sich dafür, weil sie trotz Verhütung schwanger wurden. Viele dieser Zielgruppe wollen keine Bilder von Embryos sehen, denn diese Bilder erzeugen bei ihnen ein schlechtes Gewissen: www.abtreibung-web.de/index.html Je oberflächlicher diese Betroffenen sich mit dem Thema Abtreibung auseinander setzen, desto besser kommen diese Betroffenen nach erfolgter Abtreibung klar damit, das Sie abgetrieben haben. Dieser Umgang mit dem Thema Abtreibung kann nur dann gut gehen, wenn die Betroffenen wirklich frei - also ohne wirtschaftliche, gesellschaftliche, familiäre, moralische Zwänge - sich für oder gegen das Austragen dieser Schwangerschaft entscheiden können. Leider finden nur wenige Frauen diesen würdevollen Hintergrund und Umfeldbedingungen vor. Folgende Umfeldbedingungen erzeugen bevorzugt Traumata nach einer Abtreibung:
Im Hinblick auf die eigenen Erfahrungen haben viele von einer Abtreibung betroffenen Frauen von Herz zu Herz das Bedürfnis, andere Frauen zu warnen vor einer Abtreibung. Wer genauer zwischen den Zeilen liest, handelt es sich bei diesen Betroffenen um Frauen, welche fast durchgehend ein Traumabegünstigendes Umfeld vorfanden zum Zeitpunkt des Schwangerschaftsbeginns: Betroffene schreiben: „Ich konnte meinen Partner nach der Abtreibung nicht mehr riechen und unsere Partnerschaft zerbrach daran.“
„Seit der Abtreibung ekele ich mich vor allen Männern und vor jedem Geschlechtsverkehr mit ihnen.“
„Ich gehöre zu den Frauen, bei denen die Abtreibung große seelische Probleme bereitet hat. Das lesen von themenspezifischen Büchern und die Treffen mit anderen Betroffenen gab mir allmählich die Selbstachtung wieder zurück.“
„Seit dem Abbruch habe ich das Gefühl, in Ketten zu liegen. Alles in mir ist angespannt und geschlossen“ „Ich ließ unsere Kinder töten, um meinen Verlobten zu halten. Jetzt ging er – und ich habe nichts, nur Schmerzen.“
„Es erleichtert zu erfahren, daß es anderen Frauen auch so geht wie mir. Ich dachte schon, ich sei die Einzigste, die das nicht verkraftet, weil niemand darüber mit mir sprach. Man müsste es allen sagen! Vorher! Man müsste sie warnen!“
Liebe Mitbetroffene, hiermit sende ich Ihnen Auszug meiner Geschichte und meiner Gefühle der letzten Monate, seit der Abtreibung am 13. Dezember 2001. Dieser Brief entstand, weil ich mit meiner Situation nicht mehr klar komme und ich es nicht mehr länger zurückhalten kann. Plötzlich erlebe ich, dass so viele Zeitungen über Baby – Boom schreiben – sie sollen unsere Pensionen retten. Ich hätte mein Kind auch noch so gerne, doch es ist zu spät. Ich will meinen Beitrag dazu geben und mithelfen, damit so etwas nicht öfters vorkommt. Mord – wir bringen uns selber um. Was soll ich noch dazu sagen zu diesem Gedanken? Es ist für mich nun furchtbar zu wissen, wie es ist, sein eigenes Kind wegzuwerfen. Es ist zum Kotzen! So schlecht kann der Mann gar nicht sein, daß man das Kind deshalb nicht will, weil das Geld, der Mann, das Rundherum, die Sicherheit fehlt. Alles würde kommen. Jetzt bin ich mir so sicher. Es ist kaum zu ertragen – so sicher bin ich jetzt – dass alles hätte gut werden können, wenn ich dieses Kind bekommen hätte. Das Gefühl, welches ich vorher gehabt habe, war – ich war mir einfach nicht sicher, ob ich es mit dem Kind schaffen würde! Abtreiben tun so viele Frauen…man hört, das es viele Frauen machen, aber wie es ihnen danach geht, hört und liest man nicht. Aus meiner Sicht ist eine Vergewaltigung ein Grund, um abtreiben zu gehen. Doch wenn ein Kind aus Liebe entsteht – zwei Menschen lernen sich kennen, der Sex ist gut …aber was ist Liebe? Ich denke, darüber wird viel zu wenig gesprochen. Meine Eltern konnten mir nicht sagen, was Liebe ist und wie ich mich verhalten sollte. Als ich mich das erste Mal meiner Mutter anvertrauen wollte wegen sexueller Erfahrungen, schimpfte sie mich Hure. Das tat so weh! Es tut noch immer weh und ich verhielt mich wahrscheinlich danach nur so rücksichtslos, weil ich keine Erziehung im Sinne der Liebe genießen konnte. Liebe in dem Sinn – was mache ich, wenn ich mich in jemanden verliebe? Warum soll ich treu sein? Muss ich wirklich erst im Alter draufkommen, was Liebe ist? Komme ich denn drauf, oder ist es ein lebenslanger Prozeß, der nie endet? Die Liebe endet nie – alles ist Liebe heißt es. Ich glaube daran, dass die Liebe nicht endet. Auch ich kann lieben. Zeitweise mehr, zeitweise weniger – jedoch besteht mein Leben hauptsächlich aus Liebe. Ich liebe meine Katze, versuche ihr gutes Futter zu kaufen, es ihr recht zu machen, Spielsachen zu kaufen, basteln, spielen, streicheln, …Dabei ist dieses kratzbürstige Vieh so undankbar und so gemein manchmal. Sie kratzt und beißt mich. Doch dann kommt sie wieder schmieren und legt sich zu mir und schnurrt und hat mich offensichtlich doch lieb. Bei mir ist es nicht viel anders. Ich werde zurzeit geliebt. Von einem Mann. Dann bin ich manchesmal so gemein zu ihm. Ich werfe ihm Sachen an den Kopf, sage, was ich mir denke, geradeaus, verletze ihn und mache ihn runter. Ich ärgere mich über sein unperfektes Verhalten, …doch dann lehn´ich mich wieder an ihn an, vermisse ihn, will meine Bedürfnisse gestillt haben und mich ankuscheln können. Dann denke ich mir manchmal, ich liebe ihn und ich würde es ihm auch gerne sagen. Dann überlege ich und sage es ihm nicht, das ich ihn liebe. Ich bringe es einfach nicht über meine Lippen, muss mir erst ganz sicher sein, dann sage ich es ihm auch ohne zögern irgendwann – oder ist es nicht notwendig, ständig über Liebe zu reden? Wichtig ist, dass man es tut. Männer müssen es – glaub ich – sagen, denn dann ist auch wahr. Dann kann sich eine Frau hingeben und den Mann auch lieben, wenn sie weß, daß auch sie geliebt und nicht nur ausgenutzt wird. Man muss der Liebe eine Chance geben. Verliebt sein ist wohl etwas anderes. Meistens kommt danach das böse Erwachen – habe ich mir flüstern lassen. Wenn man die rosarote Brille abnimmt. Manche kommen erst nach der Hochzeit drauf, was für ein Mensch ihr Gegenüber wirklich ist. Entweder sie hatten vorher nicht die Chance, sich kennen zu lernen oder sie hatten eben die rosarote Brille auf. Doch: trotzdem das Kind der Liebe ein Kind ist - es ist das Leben, welches sich fortsetzen sollte, welches geschützt gehört und geehrt. Ein Freund sagte zu mir: sobald sich Ei und Samen vereinen, ist da schon Leben - und Leben zu zerstören, ist zu jeder Zeit ein Mord. Manche können gut damit umgehen, abgetrieben zu haben. Manche, die Abgetrieben haben, fühlen sich als Mörder /Mörderin und quälen ihre Opfer aus Lust – schlachten Frauen und Kinder ab. Manche können mit Mord so umgehen, als würden sie jemanden einen faulen Zahn ziehen. Was ist das für eine Gesellschaft??? Wenn eine schwangere Frau sich nicht sicher ist – so wie ich es mir nicht sicher war, ob ich die Mutterrolle schaffen würde – und sie so wie ich – zu ihrem Gynäkologen geht und ihn fragt, ob er ihr nicht helfen kann, denn sie wisse nicht, ob sie das Kind bekommen sollte oder nicht. Und er sagt, er könnte ihr schon eine Adresse geben … zum wegmachen. Nicht zu einer lebenserhaltenden Beratung, nicht zu themenspezifisch geschulten Psychologen, die genau hinterfragen, wie es denn überhaupt dazu gekommen ist, jemanden, der einem die große Angst vor der zu erwartenden Mutterrolle ein bisserl nehmen kann, und auch die Unsicherheit. Bei mir war es Unsicherheit. Das Negative hat überwogen in meinen Gedanken. Möglicherweise haben es auch zusätzlich die zwei Brillianten in meinen Ohrringen verstärkt, wie mir eine Steinexpertin am Christkindlmarkt erklärt hatte, das Brillianten gefährlich seien und Negatives verstärken könnten. Doch da war es schon zu spät für mein Kind und mich. Es wird nie wieder auf die Welt kommen – nicht als solches. Es ist hart, sehr hart sogar. Deswegen sitze ich nun hier und schreibe mir den Kummer von der Seele, denn ich habe aus Unwissenheit gehandelt und etwas zerstört, was gesund hätte sein können, denn alle Untersuchungen waren O.B. (ohne Befund). Alles in Ordnung, alles gecheckt, mit der Arbeit alles geklärt. Ich hatte aber große Angst vor Problemen. Mein Vater sagte mir immerzu: ich würde so blöd sein und mir selbst ständig Probleme machen. Ich hätte es in einem Jahr leichter gehabt – ob das wohl stimmt? Gut, ich hatte gerade erst eine schwere Trennung hinter mir, deren Verarbeitung noch nicht abgeschlossen war. Ich denke noch immer oft an ihn, an die Vergangenheit nun muss es doch endlich vorbei sein. Alle Gründe müssen jetzt überdacht sein, warum und wieso die Trennung hatte sein müssen, denn es mußte sein. Warum wollte ich das Kind nicht behalten? Ich setzte die Pille ab, denn ich wollte ein Kind. Ich wollte schon früher Kinder haben, nur hatte ich nie den richtigen Mann dazu. Mein Ex wollte jahrelang keine Kinder mit mir- und ich nicht mit ihm, denn es ging mir mit ihm nicht besonders gut. Ich fand das eben so fad – und ich wollte mich fast täglich umbringen, weil ich einer alten Liebe nachtrauerte. Er wollte nur Kinder mit mir, wenn es mir gut geht. Von ihm sehr vernünftig – dachte ich mir, und ich trennte mich von ihm. Nun endlich – nach langer Zeit des Wartens – kommt ein Mann, verliebt sich Hals über Kopf in mich und macht mir ein Kind – und ich lasse es abtreiben. Einer, der mich liebt, der mich verehrt und der zu mir steht, der mir treu sein will und der nur mich will. Und was mache ich – aus lauter Panik: ich zog mich zurück, sprach nicht mit den richtigen Leuten, zahlte für Therapeuten, die mir nicht erklären konnten, was es mit der Liebe auf sich hat. Es geht doch darum, sie (die Liebe) laufen und fliesen zu lassen, oder? Sich um etwas zu kümmern, es zu nähren und zu umsorgen, sich zu sorgen, zB darum, das es etwas unzukömmliches abbekommen könnte, etwas was dem Kind - oder ihm - nicht gut tut. Drei Monate lang sorgte ich mich um unser ungeborenes Baby, trug es in meinem Bauch, sah es am Ultraschallmonitor wachsen und gedeihen, größer werden, gesund größer werden, trank keinen Alkohol, hörte auf zu rauchen, - ja sogar riechen konnte ich den Zigarettengestank nicht mehr. Es war sogar fast schon so weit, dass mein Partner aufhörte zu rauchen, der – in seiner Seele – ein tief verankerter Kettenraucher bislang immer war. Fast wäre es soweit gewesen, das ich Mutter geworden wäre. Ich habe mich wirklich um mein Kind gesorgt. Jedoch den Mann hasste ich dafür, das er mich nicht gefragt hatte, dass er es mit mir nicht vorher abgeklärt hatte, ob ich jetzt und ob ich überhaupt und ob ich überhaupt mit ihm ein Kind haben wollte. Ich hatte immer noch die Hoffnung, die alte Liebe wiederzubekommen, meine einzige bis jetzt. Ich traktierte ihn so lange, bis er sagte, er hätte seine Berechtigung nicht, denn es wäre ja nur ein Hoppala gewesen. Na und? Ich kann nicht glauben, dass ein Mord mehr Berechtigung hat als ein Hoppala!!! Außerdem entstand es aus Liebe, zwar hauptsächlich aus seiner Liebe zu mir, aber vielleicht wäre ich glücklich damit worden. Nachdem meine alte Liebe nun auch schon ein Kind hat – und doch Kinder der Liebe nicht im Weg stehen können … Es sollte mehr Beratungsmöglichkeiten für Schwangere, unsichere Frauen geben, denn der Schmerz nach einer Fehlentscheidung – nach einer Abtreibung, die ich so eigentlich nicht gewollt hatte – ist so verdammt hart und vor allem: unwiderrufbar! Man kann es nicht rückgängig machen. Ich hätte eine „richtige, lebensbejaende Hilfe und Unterstützung gebrauch, von Menschen, welche sich mit meiner Situation auskennen. Die von Liebe und Leben, Kindern und Abtreibung und dem Leiden danach – etwas verstehen. Gott – tja, was ist mit Gott? Warum habe ich nicht auf Gott gehört, oder auf Jesus? Du sollst nicht töten, heißt es. Doch er läßt uns die freie Wahl, zu entscheiden, ob ja oder nein – ob gut oder böse – ob richtig oder falsch. Es ist immer falsch! Wie man es macht, es ist falsch. In diesem meinem Fall kommt es mir wirklich so vor. Ich habe dieses verlorene Gefühl wieder im Bauch, das ich schon seinerzeit hatte, als ich den Job wegwarf, den mir meine Mutter vermittelt hatte. Ich fühlte mich elend und verkauft. Ich habe Angst, alles verloren zu haben. Allein die Hoffnung bleibt, doch noch etwas wieder gut machen zu können. Meine Mutter tut mir auch so unendlich leid. Sie ist eine so liebenswerte Frau, so lieb einfach. Sie gibt alles, was sie kann. Sie hat mir immer helfen wollen. Nun habe ich ihre Liebe zum zweiten mal enttäuscht und das nur wegen dem Vater und meinem Ex. Beide haben gemeint, ich solle mir kein Kind andrehen lassen. Und ich habe mir kein Kind andrehen lassen. Aber der Preis ist so hoch dafür. Der Ex meinte eh, eine Abtreibung wäre nicht so einfach, jedoch habe er sich gefreut als er davon gehört hatte. Und meine Therapeutin, wie konnte sie mich nur darin bestärken, so etwas vorzunehmen. Es ist doch Wahnsinn … und der hab ich auch noch Geld gezahlt. Hätten sie mir nicht die positiven Aspekte meiner Schwangerschaft aufzeigen können? Soll ich es nun wirklich so sehen, als wäre es einfach der falschen Zeitpunkt gewesen uns ich habe es richtig gemacht? Gibt uns Gott wirklich die Macht über Leben und Tod so zu entscheiden? Über Babies töten? Und die Regierung stellt sich die Frage, warum die Geburtenzahl so zurückgeht. Ich bin mir sicher, wenn es nicht so viele geldgierige Gynäkologen gäbe, denn Abtreibungen bringen viel Geld – eine lebenserhaltende Beratung bringt kein oder nicht so viel Geld. Weiters bin ich mir sicher, wenn es besser, lebenserhaltend geschulte Gynäkologen gäbe, die einen, wenn man um Hilfe fragt, nicht gleich zur Abtreibung schickt, sondern zu einer ordentlichen, lebenserhaltenden, wirklich ordentlich helfenden Beratungsstelle. Ich war mir nicht ganz sicher, ob der Mann bei mir bleibt. Immerhin war er anderweitig verheiratet und hatte zwei Kinder – nur: hinausschmeißen konnte ich ihn auch nicht. Jedes mal, wenn ich es versucht habe, kam er wieder an mit „er liebt mich so“ – und immerhin, dann war ich schwanger und ich habe ihn wieder einziehen lassen. Dann war ich nicht mehr schwanger und wollte, dass er geht, bis zu seiner Scheidung, überließ aber ihm die Entscheidung, und er war am Abend wieder da. Habe ich es richtig oder falsch gemacht? So, wie ich mich jetzt fühle, habe ich alles falsch gemacht. Ich fühle mich, als hätte ich die Chance meines Lebens weggeworfen. Liebe gibt!!! Ich habe Angst, daß ich jetzt bestraft bin und werde. Mit allem, was ich anstelle, kann ich es nicht wieder gutmachen. Ich hoffe so sehr auf eine zweite Chance, doch fühle ich mich so schwach und verloren. Ich weiß nicht, was ich jetzt machen soll. Hätte ich vielleicht drei liebe Kinder bekommen, wenn ich Gottes Geschenk nur angenommen hätte? Dadurch, daß ich solche Zweifel hatte und Alles so negativ gesehen habe, und das Geschenk nicht angenommen habe, habe ich auch Angst vor Strafe. Ich glaube, wenn der Mensch Gott spielt und die Menschen Gottes Geschenke der Liebe zunichte machen, bekommt das Böse immer mehr Macht und wird stärker. Wir müssen uns mehr auf die Liebe besinnen. Für mich ist es jetzt schon zu spät. Seit der Abtreibung trage ich einen Schmerz mit mir herum und die Angst vielleicht, nie wieder schwanger werden zu können. Aus welchem Grund auch immer. Ich weiß es nicht. Angst vor Bestrafung, dass ich nie wieder einen Mann an mich heranlassen kann - einen Mann, der mit mir ein Kind will und ich mit ihm. Immerhin habe ich auch nicht mehr viel Zeit – darüber hätte übrigens mich mein Gynäkologe damals auch hinweisen können oder irgendwer anderer. Immerhin habe ich ihm doch erzählt, dass ich schon immer Kinder gewollt habe, aber: warum hat er mich nicht nach meinem Alter gefragt? Ich habe wirklich nicht mehr viel Zeit, denn ich bin immerhin schon 30 Jahre. Und: welcher Mann ist denn schon bereit, gleich ein Kind zu wollen mit einer Diabetikerin, wie ich es bin? Viele Kinder werde ich wohl nicht mehr bekommen, denn in meinem Alter und mit meiner Krankheit …? Jeden Tag stelle ich mir die Frage, warum es so einfach gewesen ist, die Unterlagen zur Abtreibung zu erhalten. Wenn die Regierung nicht beständige Geburtenrückgänge wollte, dann sollte sie sich etwas überlegen. Das Kindergeld ist schon ein Schritt in die richtige Richtung. Jedoch hat das in meinem Fall auch keinen Einfluß gehabt. Dann beginne ich den Gynäkologen an zu hassen, der mir so überhaupt nicht geholfen hat. Ich bat ihn um Hilfe in der 9. Woche, denn ich war mir nicht sicher … wenn er nur gesagt hätte – wie lange wollen sie denn noch warten – oder – wollen sie denn gar nie ein Kind bekommen? Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt dafür, egal ob der Mann Sie liebt und egal, ob er das Kind haben will. Eben irgend etwas, was mich zur Besinnung – und damit von dieser Tat abgehalten hätte. Nun habe ich schon von mehreren Frauen gehört, dass die Abtreibung ein sehr schlimmes Erlebnis war und das sie es bereuen, ihr Kind weggemacht zu haben. Bei mir ist es ja noch ärger, denn ich mußte ja die ganze Zeit auf meinen Zucker Acht geben, war eine Woche deshalb im Krankenhaus. Die vorzeitige Dienstfreistellung und Wochengeldbeantragung – das alles waren Kosten, und mein Gynäkologe hat das alles negiert, und er hat mich nicht gefragt, warum ich denn das alles vorhabe, mir und dem Baby anzutun oder später: warum ich es getan habe. Es ist verlorene Zeit. Ich habe mich drei Monate um etwas gesorgt und kümmert, was dann innerhalb von 10 Min. weggemacht war. Es ging alles so schnell, das Gespräch mit der jungen Ärztin – lächerlich – da kann ich gleich eine Studentin hinsetzen. Dann übernehmen die nicht einmal Haftung, wenn irgendetwas verpfuscht werden sollte. Ich kann nur hoffen, dass bei mir nichts passiert ist und ich noch imstande bin, gesunde Kinder zu bekommen. Denn ich will auf alle Fälle eines – oder zwei – haben? Frauen sind doch dazu da Kinder zu bekommen. Es würde weitaus weniger Arbeitslose geben, würden die Frauen ihre Kinder bekommen. Im Ambulatorium Fleischmarkt in Wien sagte man mir, daß derjenige Gynäkologe vielen Frauen schicken würde. Was hat er davon? Bekommt er Provisionen – oder was soll das? Hat er denn überhaupt keine Ehrfurcht vor dem Leben – etwas Positives übers Kinder kriegen fällt dem nicht ein. Er hat – meiner Ansicht nach – vollkommen seinen Beruf verfehlt. Warum ist er überhaupt Arzt geworden? Ich hatte nicht einmal die Information, daß ich mir keinen Krankenstand nach dem Eingriff nehmen durfte! Wenn ich wenigstens das vorher gewusst hätte – ich hätte es mir anders organisiert. Vielleicht bin ja auch nur ich so betroffen, und es geht nur mir so schlecht, weil ich so lange gewartet habe, weil ich mir so lange nicht sicher war, - und die Therapeuten und der Gynäkologe taten ihr Restliches. Ich hatte Angst vor Problemen, und ich dachte: ich werde das Kind vielleicht zur Adoption freigeben. Jedoch, da kam hinzu, dass ich Diabetikerin bin, und es möglicherweise kein Interesse für mein Kind gegeben hätte. Naja, dann wäre immer noch die Babyklappe des Wilhelminenspital in Frage gekommen, als letzter Ausweg. Wer weiß, wie es gekommen wäre - ich weiß es nicht. Ich empfinde jetzt nur noch Hass und Unsicherheit, noch mehr wie vorher. Ich wünsche mir einen dicken Bauch und dass das Kind im Juni – wie geplant – zur Welt kommen würde. Doch dies ist ein Wunsch, der wohl nicht in Erfüllung gehen wird. Und ich bin selber schuld daran! Ich wünsche mir, dass es diese Möglichkeit, eine Kind so einfach töten zu können nicht gäbe. Doch es gab sie – und es ging alles so schnell, und es war alles so einfach. Und es war gar nicht teuer – für ein Menschenleben zu billig. Die psychologische Betreuung war ein Witz. Sobald man bei den Abtreibungsgegnern (Mitarbeiter des Lebenszentrum, 1010 Wien, Postggasse11) vorbei ist, steht es schon fest: das Kind wird es nie mehr geben, das Kind wird bald nicht mehr leben. Ich schreibe dies nur, weil es mir so weh tut, weil ich keine Hilfe von den Therapeuten bekommen hatte, zu denen ich gegangen bin. Ich habe nicht auf meine Mutter und nicht auf meine Oma gehört. Es tut wirklich sehr weh und ich möchte wissen, ob ich die einzige bin, der es so weh tut, oder ob es noch andere Frauen gibt, die eine Abtreibung zwar zuerst ethnisch vertretbar, jedoch danach nicht mehr für richtig befunden haben. Heute sprachen sie im Radio über Irland. Dort wäre eine Abtreibung sogar dann verboten, wenn ein Kind durch eine Vergewaltigung entstanden ist. Das ist für die Betroffenen sicherlich krass. Ich denke, bei Minderjährigen und Vergewaltigungsopfern sollte man Ausnahmen machen können. Doch wir sollten nicht so einfach unsere Nachkommen und ihre Kinder (unsere zukünftigen – nun nicht geborenen Enkel- und Urenkelkinder) aus unserer hochzivilisierten Gesellschaft umbringen. Jetzt kann ich auch nachvollziehen, warum die eine Therapeutin so für eine Abtreibung gesprochen hat – sie stammte aus Irland. Der andere Therapeut sagte: „ Wenn ich das alles so schlimm finden würde, warum würde ich denn dann nicht handeln?“ Es ist so beschissen! Da ich Diabetikerin bin, war ich vom Dienst befreit. Ich saß - dank fehlender Arbeitskollegen – allein zu Hause und ich fand mich nicht zurecht in dem Schlamassel. Dabei hätte ich doch glücklich sein müssen! Ich sagte noch zu meiner Therapeutin: „Ob ein Kind eine Chance sein könnte aus einer miesen, aussichtslosen Situation herauszukommen?“ Nein, auf keinen Fall … Dann kamen mir wieder Die Worte meines Exfreundes in den Sinn, der ja gemeint hatte, nur Kinder wenn es mir gut ginge … Und wissen sie jetzt, was noch furchtbar ist! Ich habe meine Arbeit verloren! Ich würde so gerne alles wieder gut machen – nur wie? Der Krankenstand, den ich angegeben hatte, wegen dem Interrupt, wurde von der GKK nicht anerkannt, denn ich gab halt die der Ordinationshilfe den Abbruch an. Sie wußte nicht, dass dies von der Krankenkasse nicht anerkannt wird und schrieb die Wahrheit halt auf die Krankenmeldung. Mir ging es psychisch gar nicht gut - und ich war nicht fähig, zu lügen. Nun erfuhr mein Arbeitgeber von der Geschichte und ich unterschrieb nachträglich einen Urlaubsschein. Ich erzählte meiner besten Freundin – jedoch auch einer Arbeitskollegin – davon. Ich kann es nicht verstehen, wie es hat passieren können, doch jetzt war ich meinen Job los. Weil meine beste Freundin alles nur erdenkbar negative über mich ausgeplaudert hat und zwar meiner Chefin, und die Mittel und Wege wußte, mich hinaus zubekommen. Mir geht es oftmals sehr schlecht – ich bin weiterhin in psychologischer Betreuung. Das Leben ist eine Qual mittlerweile für mich und meinen Freund geworden. Ich habe zwar schon einige neue Jobs in Aussicht, doch ich weiß nicht, ob und wie ich es schaffen soll, denn ich hadere jeden Tag mit meinem Schicksal. Seit einer Woche habe ich einen neuen Job. Ich arbeite, jedoch habe ich weiterhin Angst, mir könne etwas passieren. Etwa: die nehmen mich nicht auf … oder: soll ich gleich wieder schwanger werden? Wenn ja, was werden die von mir und über mich denken? Dieser Brief entstand in mehreren Etappen in den letzten Monaten. Alles entwickelte sich so, wie es jetzt dasteht. Es geht mir leider nicht besonders. Gestern sah ich etwas, darin kam eine wahre Aussage drinnen vor: „Angst erzeugt Wut, Wut erzeugt Hass und Hass erzeugt unendliches Leid.“ Ich hatte Angst, dieses Kind zu bekommen – doch was jetzt ist, ist viel schlimmer … Ich hatte Angst vor Veränderung – doch die Veränderungen haben sich nicht aufhalten lassen … Ich habe jetzt einen anderen Job, doch kein Kind … Und glücklich bin ich auch nicht, auch nicht damit, wie alles passiert ist. Und mein Freund leidet erst jetzt, macht erst jetzt einen Teil der Trauerbewältigung durch … und er leidet furchtbar!!! Bitte, laßt uns gemeinsam irgend etwas tun, um solche Schicksale zu verhindern oder wenigstens leichter zu machen – zumal Österreich bzw der gesamte deutschsprachige Raum eh wieder mehr Babies haben will. Wir sind eine furchtbare Gesellschaft geworden, so ungläubig. Es sind die Gesetze des Lebens, die wir verlernt haben zu achten. Haben Sie auch das Gefühl, dass da irgendetwas falsch gemacht wird? Wer weiß es schon, wie viele Erfinder, Ärzte, Wissenschaftler schon geboren worden wären, hätten die Ärzte sie nicht getötet. Vielleicht schickte uns Gott schon die Seele, der das Gegenmittel für zB Aids in die Welt gebracht hätte, aber wir haben dieses Kind getötet … Vielleicht meinen Sie jetzt, das ich verrückt bin, - doch erleben Sie erst einmal all das, was ich erlebt und durchgemacht habe … Sie gehen nicht in meinen Schuhen – und ich nicht in ihren. Wir sind eine Wohlstandsgesellschaft geworden, gut entwickelt, gut ernährt – und wir bringen uns selber um. Viele vielleicht, ohne mit der Wimper zu zucken, gehen in Urlaub, um ein oder zwei Kinder abzutreiben. Jahrelang habe ich erfolgreich verhütet. Dann setzte ich die Pille ab – und trennte mich von dem, der mich nicht liebte. Dann lernte ich jemanden kennen, der mich liebt, der ein Kind von mir will – nur: etwas mehr Zeit oder mehr Zuspruch und Unterstützung hätte ich gebraucht. Gar nicht wahr – jetzt wäre der richtige Zeitpunkt zum Kinder kriegen gewesen. Die Zeit, die ist vergangen – mit ihr war unendliches Leid. Das Leiden, die Schmerzen sollen endlich aufhören!!! Ich will auch – endlich – ein Kind haben!
Betreff http://abtreibungsseite.de.vu das können wir sehr gerne machen die Zusammenarbeiten in einem Forum! Bei mir ist ziemlich tote hose. überhaupt: wie könnte man insgesamt mehr menschen erreichen? eines sollte aber ganz klar sein: ich bin absolut für abtreibung, kann vieles auf eurer seite nicht verstehen. Und ich bin auch nicht in ein tiefes Loch gefallen. Ich hatte nie das Gefühl etwas unrechtes zu tun und bin daher sehr froh, den schritt getan zu haben. Hier geht es zu Tina´s Forum zum Thema Abtreibung (bitte anklicken) Aus meiner (Gunnhild Fenia) Sicht beinhaltet der §218 mehr als nur das Mitspracherecht des Mannes. Ich hatte bis lang die Information für A und D, das Frauen seit 1974 selbst bestimmen können über ihren Bauch, auch Minderjährige! Als ich 1975 als 15 jährige schwanger wurde, lief ich von zu Hause fort, um das Leben meiner Tochter zu schützen. Da es damals keine Teenagerelternhäuser gab, welche minderjährige Schwangere ab Beginn der Schwangerschaft aufzunehmen bereit sind, - und Kinder sowie Frauen bis 1974 als Eigentum des versorgungspflichtigen Ehemannes galten - mußte mich die Polizei zwangsläufig zurück zu meinen Eltern bringen. Obwohl ich per Gesetz über mein Kind bestimmen durfte, durfte per einem anderen Gesetz mein Vater über mich bestimmen, da ich minderjährig war. Mein Vater fand für 10.000S einen Gyn., welcher meine Tochter Barbara am 16.6.1976 abtrieb. Ich war Ende der 16. Woche schwanger. Inzwischen dürfen 12. jährige über ihren Aufenthalt selbst bestimmen - sagt das Österreichische Gesetz. In D gibt es das Gesetz, das Väter sich gegen eine Abtreibung stark machen können, das heißt in der Umsetzung offenbar, das Frauen gezwungen werden können, ihr Kind auszutragen. Ob in jedem Fall bei der Umsetzung dieses Gesetzes ab der Geburt der Kindesvater die volle Obsorge und die finanzielle Verpflichtung für das Kind übernimmt - wage ich zu bezweifeln. Viel hängt demnach davon ab, wo der zeugende Vater und die schwangere Frau sich gerade aufhält.
das erreichte mich: (und unten weiter - nach Ihrem Text - steht meine Antwort) hallo ich bin seit kurzem 18 und ich habe im dezember 2003 abgetrieben, weil ich nicht wusste wie ich so jung ein kind kriegen soll ohne schulabschluss und so. meine mutter sagte ich müsse ausziehen wenn ich dieses kind kriegen wolle. sie tat so als würde ich ihr leben zerstören wenn ich dieses kind kriege. für mich waren abtreibung etwas was andere frauen machten, etwas was ich nicht unbedingt missbilligte aber für mich wäre es nie in frage gekommen- dachte ich.
Du bist nicht das erste Mädchen, das sich so ohnmächtig und ausgeliefert fühlt den Eltern gegenüber, als Du noch schwanger warst. Viele Eltern sind froh, Kinder großgezogen zu haben und freuen sich darüber, das diese bald ausziehen (flügge) werden, denn für Nachwuchs zu sorgen bedeutet unendlich viel Zeit-, Freiheits- und Geldverzicht. Und zu einem solchen Zeitpunkt kamst Du mit der (aus Großelterlicher Sicht: Hiobsbotschaft): Mama, du wirst Oma! Das ist für deine Eltern nicht nur ein Schock, sondern kann angehende Großeltern entsetzlich sehr zusetzen, vor allem, weil sie ja die "Reife" und "fehlende Verzichtbereitschaft, fehlendes Gefühl auf Bedürfnisse anderer" der Tochter life jeden Tag erleben. Teenager sind pure Egoisten...das ist entwicklungsmäßig normal. Und jetzt wird ein Teenager schwanger...ich verurteile, das in der Schule so wenig Aufklärungsunterricht fürs Überleben in unserer Gesellschaft angeboten wird. In Österreich ist in jeder Klinik die kostenfreie, anonyme SS betreuung inkl Entbindung möglich, zusätzlich gibt es das Projekt Babydoll, und etwa 20 Mutter - Kind - Heime. In D gibt es Babyklappen und Mutter-Kind-Heime... (und leider kein so tolles Klinikangebot wie in A). Da besteht sicherlich noch Nachholbedarf. Mutter - Kindheime sind für obdachlose Mütter mit ihren neugeborenen Kindern konzipiert. Da diese Einrichtungen chronisch überfüll sind, muß die Betroffene u.U. sehr dahinter sein, bis ein Platz ihr Sicher ist. Da es zu wenig Plätze gibt, ist der Aufenthalt zeitlich beschränkt = Teenagereltern müssen in kürzester Zeit reif werden für ein Allein leben mit Kind. Finanziell sind Frauen und Kinder auf wirtschaftlich niedrigstem Niveau vom Staat in D und A abgesichert. Zusammen mit dem kostenfrei erhältlichen übertragenen Bekleidungsstücken oder Möbeln ist ein Überleben -= der Start ins eigenständige Leben - möglich. Was so leicht klingen mag in so manchen Ohren, bedeutet in Wahrheit wahre Knochenarbeit an sich selbst. Du fühltest Dich vermutlich gelähmt, fassungslos, das deine Mutter das schreckliche von Dir Verlangt hat: immerhin die Tötung ihres Enkelkindes! Durch Ihre Aussage bekamst Du - vermute ich mal - einen "Röhrenblick" = klares Denken und freies Entscheiden war Dir für Dich selbst nicht mehr möglich. Leider arbeiten die Beratungsteams vor einer Abtreibung nicht so, wie Betroffene es sich sehr oft wünschen: diese Gespräche sollen herausreißen und wirklich machbare Perspektiven anbieten, die sofort umsetzbar sind. Oft sind die Leute des Beratungsteams abgestumpft und arbeiten Rituell= ein formales "Beratungsgespräch" muß stattgefunden haben/ findet statt. Die Abtreibung durchführenden Ärzte interessiert nicht das Leben und nicht die Tatsache, ob freier Wille hergestellt wurde...(denn dafür werden aus Sicht der Mediziner die Beratungsteams verantwortlich gemacht) Die Ärzte interessiert vielmehr: wurde der Nachweis gebracht (wurden alle Formalitäten eingehalten? Ist der Krankenschein da bzw die Adresse der abtreibenden Frau, damit die Rechnung zugestellt werden kann = sein Wirtschaftsunternehmen muß funktionieren und Ertrag bringen. Und dann kommt eben das heraus, wie es auch bei Dir der Fall war: es war niemand wirklich ehrlichen Herzens auf deiner und deines Kindes Seite. Ich bewerte das als Desinteresse, und zwar an Dir und deinem Kind gegenüber. Und die Berater gehen am Abend nach Hause mit dem Gefühl: "Ich habe heute meine Arbeit gut gemacht, weil ich alle Formalismen eingehalten habe. Warum soll ich ehrliches Interesse an Frau...und ihrem Baby entwickeln? Sie will die Abtreibung...bekommt bei mir dafür ihren Siegel...und sie soll in Frieden von dannen ziehen... Nicht du warst gegen dein Kind, sondern dein Umfeld war gegen Dich und dein Kind. Du und dein Kind - ihr wurdet Opfer unserer besch...oberflächlichen Gesellschaft...Jetzt, wo dein Kind tod ist und Du (vermute ich mal) kein Kinderbegräbnis organisiert hast...hast nicht einmal einen Ort, wo Du hingehen und trauern kannst, weil auch das Grab deines Kindes Dir jetzt fehlt. es gibt als "Ersatz" virtuelle Babyfriedhöfe. Hier findest Du ein meine Sammlung an realen & virtuellen Babybegräbnisstätten : http://www.beepworld.de/members54/verwaist/babygrabfeld.htm Ich weiß nicht, wie Du Dich weiterhin entscheiden wirst: ob Du mehr Aufmerksamkeit deiner Empfängsnisfähigkeit entgegenbringst...es muß nicht die Chemiekeule sein, es muß nicht viel Geld kosten: http://www.beepworld.de/members56/teenagereltern/sex_verhuetung.htm andere verschließen Ihr Herz und versteinern, das heißt: kein Sonnenuntergang, kein Kinderlachen, keine blühende Wiese erreicht mehr ihr Herz. andere gehen bewußt durch die Trauer durch - indem sie Bücher lesen (Bücher gibt es billig auszuleihen), indem sie Gespräche mit einem Seelsorger suchen...oder Trauerseminare für Hinterbliebene Eltern besuchen - hier ist so eines, das in Vorbereitung sich befindet: http://groups.msn.com/kreativworkshop Du kannst Dich natürlich auch dazu entscheiden, "verrückt" zu werden, also zB eine Borderlinepersönlichkeit zu entwickeln - oder mit einem Suchtmittel deiner Wahl dir deine Gefühle abtöten, nur damit Du den Schmerz der Trauer, die Wut auf Dich selbst und dein Umfeld nicht mehr spüren (wahrnehmen) mußt. Dein freier Wille zählt. Ausziehen kannst Du von zu Hause (in Österreich) ab deinem 16. Lebensjahr. Dafür benötigst Du keine Einwilligung der Eltern. Finanziell steht Dir dein Kindergeld auf alle Fälle und Sozialhilfe in den meisten Fällen zu. Es muß nicht gleich eine eigene Mietwohnung sein: es bieten sich WG, Kolping- und andere Jugendheime an. Hier steht Dir ( zumeist zu zweit, zB mit einer Freundin) ein Zimmer zur Verfügung mit Dusche und Bad...sowie Gemeinschaftsküche. Da du auf Gleichaltrige triffst, stört "niemanden" deine laute Musik.... Betreff "Mein Bauch gehört mir": seit 1974 entscheidet die (minderjährige) Schwangere über sich und ihr ungeborenes Kind - das gilt für D und A! Bei Geburt wird das Jugendamt Vormund, bis die Mutter Volljährig ist. Betreffs Schul- und Berufsabschluss: es geht um Dich allein und um deine Lebensgestaltung. Um Dich und deine tägliche Überwindung, deinem zur Schule oder zur Arbeit zu gehen und dort ordentliche Arbeit zu leisten. Unsere Gesellschaft bietet tausende Möglichkeiten, Schul- und Berufsabschlüsse zu machen - auch heute noch. Wirklich aktiv werden mußt Du von Dir aus. Du bist deines Glückes Schmied. MFG Friedensengel ![]() ![]() Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular! |
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